„Ich stecke in einer Krise!“

Mental Health Institute Berlin

Symptome und Beschwerden

Anpassungsstörungen

Das Leben ist voller Veränderungen. Eine Trennung, ein Arbeitsplatzverlust, ein Umzug, die Geburt eines Kindes – manche einschneidenden Ereignisse stellen uns vor große Herausforderungen und wir müssen uns an ganz neue Begebenheiten anpassen. Dies gelingt den meisten Menschen nach einiger Zeit. Manche haben jedoch deutliche Schwierigkeiten, sich daran anzupassen und es kommt zu ängstlichen und depressiven Symptomen und einer deutlichen Beeinträchtigung im Alltag. 

Von einer Anpassungsstörung sprechen wir, wenn nach einem lebensverändernden Ereignis binnen eines Monats Symptome auftreten, die ähnlich zu depressiven Symptomen oder Symptomen von Angststörungen sind, jedoch die Kriterien für eine Depression oder eine Angsterkrankung nicht erfüllen. Typische Symptome sind beispielsweise Sorgen, Trauer und der Verlust von Freude. Auch körperliche Beeinträchtigungen wie Bauchschmerzen, Verspannungen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Herz-Kreislauf-Probleme können auftreten. Betroffene ziehen sich oft aus ihrem sozialen Umfeld zurück. Die Symptome dauern nicht länger als ein halbes Jahr an. 

Unser Versprechen

Das Mental Health Institute (MHI) Berlin ist eine Privatklinik, die Menschen mit psychischen Problemen und Leiden moderne und wissenschaftlich seriöse tagesklinische und ambulante Behandlungen anbietet.

Ursachen und Begleiterkrankungen

Anpassungsstörungen

Wie kommt es zu einer Anpassungsstörung? Eine Anpassungsstörung ist eine Reaktion auf eine identifizierbare psychosoziale Belastung. Zu diesen gehören etwa eine Trennung, ein Arbeitsplatzverlust, Mobbing, eine Hochzeit, ein Umzug, die Geburt eines Kindes oder der Übergang in den Ruhestand. Auch ein Todesfall, ein Unfall, eine schwere Krankheit oder eine Operation können ursächlich für eine Anpassungsstörung sein. Es handelt sich demnach nicht um schwere traumatische Erlebnisse, sondern um belastende Lebensveränderungen. 

Von Betroffenen wird oft die Frage aufgeworfen, wieso sie eine Anpassungsstörung entwickelt haben, jemand anderes bei einem vergleichbaren Belastungsfaktor aber nicht. Tatsächlich ist es so, dass verschiedene Faktoren bei der Entstehung einer Anpassungsstörung zusammenwirken. Ein wichtiger Aspekt ist die individuelle Vulnerabilität des Betroffenen. Verfügt er über viele Ressourcen, wie etwa einen guten sozialen Rückhalt, ausgleichende positive Aktivitäten und eine angemessene Tagesstruktur, ist er widerstandsfähiger gegenüber kritischen Lebensveränderungen. Hat jemand eher eine ängstliche Natur, bewertet er die Umstände schneller als bedrohlich und fühlt sich eher überfordert. Dies würde die Entstehung einer Anpassungsstörung begünstigen. 

Per Definition hält eine Anpassungsstörung nicht länger als sechs Monate an. Mitunter kann sich die Symptomatik jedoch verfestigen und in eine schwerere psychische Erkrankung wie etwa einer Depression oder einer Angsterkrankung münden. Daher empfiehlt es sich, eine Anpassungsstörung ernst zu nehmen und sich nicht davor zu scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. 

 

Wie werden Anpassungsstörungen im MHI Berlin behandelt?

Grundlegend ist zunächst eine eindeutige Diagnostik, im Rahmen derer die konkreten Symptome und deren Ausprägung erfasst werden und der Ausschluss anderer psychischer Störungen wie Depressionen, Angststörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen oder einer akuten Belastungsreaktion erfolgt. Ist die Anpassungsstörung diagnostiziert, wird ein individuelles Erklärungsmodell erarbeitet, in dem die persönlichen Anfälligkeitsfaktoren, die auslösenden Faktoren und die aufrechterhaltenden Faktoren herausgearbeitet werden. Es gilt, die Entstehung der Anpassungsstörung zu verstehen und die aufrechterhaltenden Faktoren zu bearbeiten. Unter anderem wird angestrebt, dysfunktionale Verhaltens- und Denkmuster zu identifizieren und zu verändern, eine Balance von Aktivität und Entspannung zu finden und das soziale Netzwerk zu stärken. Dabei ist das langfristige Ziel stets, den Betroffenen widerstandsfähiger für zukünftige Belastungsfaktoren zu machen.

Ein modernes Behandlungskonzept.
Inidividuell auf Sie zugeschnitten.

»Wir bieten am MHI bewährte und auch neue evidenzbasierte Behandlungsverfahren an, die selbst bei schweren und chronischen Störungen wirksam sind.«
Prof. Dr. Ion-George Anghelescu, geschäftsführender Chefarzt



Neben der Psychotherapie im Einzel- und Gruppensetting und der medikamentösen Behandlung mit Psychopharmaka gibt es weitere Behandlungsformen, die sich bei Anpassungsstörungen als hilfreich erwiesen haben. Das MHI bietet neben den oben genannten die Psychoedukation, Resilienz- und Bewältigungsgruppen auch das Erlernen von Achtsamkeit und Entspannungsverfahren an. Außerdem hat sich die Sport- und Bewegungstherapie, die ebenfalls am MHI angeboten werden, als passend bei Anpassungsstörungen erwiesen. Der gesamte Behandlungsplan ist individuell auf die Patient:innen zugeschnitten. 

Informationen zur Patientenaufnahme im MHI Berlin

Das Angebot des MHI Berlin richtet sich an Patientinnen und Patienten aller privater Krankenversicherungen sowie Beihilfestellen und an Selbstzahler. Eine sofortige Aufnahme in die Tagesklinik ist in der Regel möglich.

Der Beginn unseres gemeinsamen Weges

Kontaktaufnahme

Für einen schnellstmöglichen Erstkontakt melden Sie sich bitte telefonisch bei uns oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Erstgespräch

Nach Ihrer Kontaktaufnahme wird sich das Team des MHI Berlin mit Ihnen in Verbindung setzen, um schnellstmöglich einen Termin zu einem Erstgespräch zu vereinbaren. Das Erstgespräch bildet hierbei die Grundlage der Aufnahme.

Kostenübernahme

Insofern keine Akutaufnahme erforderlich ist, stellt das MHI Berlin den Antrag für die Kostenübernahme vorab an die Kostenträger.

In akuten Fällen wendet sich das MHI Berlin direkt nach der Aufnahme bezüglich der Kostenklärung an die Kostenträger.

In jedem Fall steht Ihnen die Klinik in allen bürokratischen Prozessen zur Seite und vereinfacht sowie beschleunigt somit Ihre Aufnahme in die Klinik.